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SPD Adlershof

DDR-Zeit

Der Befehl Nr. 2 vom 10. Juni 1945, erlassen durch die SMAD, ermöglichte, dass mit der Neugründung der SPD auch die Genossen in Berlin-Adlershof sich als Abteilung XV des Bezirks Treptow neu organisieren konnten. Ihr erster Vorsitzender wurde Genosse Otto Engel. Als Kassierer fungierte der Genosse Zipfel. Nach dem Vereinigungsparteitag vom 20./21. April 1946 hörte die SPD in der sowjetischen Besatzungszone, nicht einmal ein Jahr nach ihrer Neugründung, auf zu existieren. In Ostberlin konnte die SPD, aufgrund des Viermächtestatuses, nach der Zwangsvereinigung nicht einfach aufgelöst werden. Trotzdem wurde schon bald ein Versammlungsverbot für den sowjetischen Sektor ausgesprochen. Die SPD-Genossen taten das, was sie schon so häufig tun mußten, sie trafen sich in Privatwohnungen illegal. Die Abteilung Adlershof wählte dafür die Wohnung von Otto und Friedel Engel in der Zinsgutstraße. Obwohl Öffentlichkeitsarbeit nicht mehr möglich war, gewann die Abteilung weiterhin neue Mitglieder (z. B. den Genossen Edgar Lorenz) und traf sich auch noch nach 1957 in einer Stärke von 15 bis 20 Mitgliedern an konspirativen Orten wie z. B. einer Schule oder der Kölnischen Heide. Die Abteilung Adlershof, zu deren Vorstand inzwischen die Genossen Habakuk und Eitner gehörten, konnte so bis zum Sommer 1961 weiterbestehen.

Nach der Errichtung der Berliner Mauer am 13. August 1961, wurde die Ostberliner SPD-Organisation, deren Zentrale sich bis zu diesem Zeitpunkt in einem Gebäude am Nordmark Platz im Stadtbezirk Prenzlauer Berg befand, durch den damaligen Landesvorsitzenden der SPD von Berlin, Willy Brandt, aufgelöst. Damit waren alle institutionellen Verbindungen zum Landesvorstand unterbrochen. Kontakte konnten allenfalls noch auf persönlicher Ebene, z. B. durch Privatbesuche aufrecht erhalten werden. Für die Abteilung Adlershof beispielsweise, fuhr die Genossin Ursula Schlüter, die wegen ihrer Frühpensionierung reisen durfte, Anfang der 70er Jahre zum SPD-Landesvorstandsmitglied Burgi Hänelt in die Westberliner Müllerstraße.

 

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