0303906380. So die Nummer vom Krisendienst in Treptow. Vor ein paar Tagen schaute sich der Abgeordnete Lars Düsterhöft in der Niederschöneweider Spreestraße 6 vorbei und ließ sich von der Arbeit des Krisendienstes berichten.
Man kann nicht nur anrufen zwischen 16 Uhr und 24 Uhr. In dieser Zeit - an jedem Tag des Jahres - kann man auch einfach vorbeikommen und findet stets eine/n kompetente/n Gesprächspartner/in.
Ob man sich einsam fühlt, gerade verlassen wurde, einen geliebten Menschen verloren hat, den Kompass im Leben verloren hat oder einfach nicht mehr weiter weiß, kein Grund ist ein schlechter Grund sich bei Bedarf an den Krisendienst zu wenden.
Er ist kostenfrei und arbeitet komplett anonym.
Finanziert wird der Berliner Krisendienst übrigens von den Berliner Bezirken. In dieser Form ein besonderes Berliner Angebot.
Lars Düsterhöft: "In dem Gespräch hat mich das persönliche Engagement und Einfühlungsvermögen tief beeindruckt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erleben tagtäglich persönliche Schicksale und müssen mit diesen genauso klarkommen wie die betroffenen Menschen. Danke, dass Sie diesen tollen Job machen!"
Heute feiern wir den Internationalen Frauentag: Ehren die Frauen und fordern Gleichberechtigung.
Angeregt durch die deutsche Sozialdemokratin Clara Zetkin wurde der Frauentag erstmals am 19. März 1911 in Deutschland und in Nachbarländern organisiert. Seit 1921 wird er jährlich am 8. März gefeiert. 1977 erkannte die UN-Generalversammlung den 8. März als Internationalen Frauentag an.
Seit mehr als 150 Jahren ist die Gleichstellung von Frauen und Männern ein zentrales Ziel unserer Politik und dies wird es auch in Zukunft sein. Wir setzen uns für eine zukunftsfähige, moderne und gerechte Gesellschaft ein. Die SPD hat vieles angestoßen und durchgesetzt, um die soziale Lage der Frauen und ihre politischen und gesellschaftlichen Rechte zu verbessern, wie zum Beispiel das Wahlrecht, gleiche Bildungschancen und Gesundheitsvorsorgung. An diese Erfolge knüpfen wir heute an.
Damit Mädchen werden können, was sie wollen, damit niemand Opfer sexueller Gewalt wird und Hilfe bekommt. Damit Frauen für gute Arbeit gerecht bezahlt werden. Damit Frauen und Männer gleichberechtigt sind, egal welcher Herkunft sie sind.
Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist und bleibt ein hohes Gut!
Für über 700 Berlinerinnen und Berliner und deren Angehörige ist heute ein Feiertag. Heute ist der Tag, an dem das Abgeordnetenhaus rund 700 Menschen endlich das Recht zugestehen, das Ihnen mindestens 10 Jahre lang verwehrt wurde. Sie werden als mündige Bürgerinnen und Bürger anerkannt und dürfen in Zukunft über die Geschicke dieser Stadt gleichberechtigt mitbestimmen.
Als Sozialdemokraten sind wir stolz darauf, dass wir nicht erst darauf gewartet haben, bis das Bundesverfassungsgericht über den Sachverhalt befand. Wir konnten deshalb bereits heute - wenige Tage nachdem das Bundesverfassungsgericht in Sinne des inklusive Wahlrechts geurteilt hat - die Abschaffung der Wahlrechtsausschlüsse beschließen.
Und zur Erinnerung, das Bundesverfassungsgericht hat ganz klar festgestellt, dass Menschen, die auf eine von einem Gericht bestellte sogenannte Vollbetreuung angewiesen sind, oder sich aufgrund einer Straftat in einem psychiatrischen Krankenhaus befinden, nicht länger pauschal vom Wahlrecht ausgeschlossen werden dürfen. Die bislang bestehenden Wahlrechtsausschlüsse hat das Gericht für verfassungswidrig erklärt.
Zu einer guten Demokratie gehört ein Inklusives Wahlrecht. Und zwar ohne Ausnahme!
Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des DGB Bundesvorstand (Deutschen Gewerkschaftsbundes) Reiner Hoffmann, unserer Berliner Europa-Kandidatin Gaby Bischoff und unserem Mitglied der SPD-Fraktion Treptow-Köpenick Ana-Maria Trasnea haben wir am 05. März 2019 über unsere Forderungen zur Europawahl diskutiert. Forderungen wie ein europäischer Mindestlohn, stärkere Sozial- und Arbeitsschutzstandards, gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort und eine stärkere Bekämpfung von Lohn- und Sozialdumping sowie Themen im Bereich Gleichstellung und Antidiskriminierung wurden heraus gearbeitet.
Klar ist: Wir wollen gute Arbeitsbedingungen in ganz Europa!
Danke für die humorvolle Moderation Lars Düsterhöft.
Den Entwurf unseres Wahlprogrammes für Europa gibt es hier zum Nachlesen:
Am Montag, den 05.03.2019 ist Lars Düsterhöft von 8:30 Uhr bis 21 Uhr in Johannisthal und Schöneweide unterwegs. Es geht in eine Kita mit Senatorin für Bildung, Jugend und Familie Sandra Scheeres, in eine Schule und zum Krisendienst. Hinzu kommen zwei Sprechstunden am Bahnhof Schöneweide und im Rathaus Johannisthal.
Zum Abschluss geht es zum Stammtisch ins Restaurant Lenders in der Winkelmannstraße 9. Dort heißt es dann wieder kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Über alles soll offen und direkt gesprochen werden. Als Gast begrüßt Lars Düsterhöft den Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus Raed Saleh.
Kommen Sie vorbei und diskutieren mit!