SPD Adlershof

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Menschen willkommen heißen

Die Einrichtung einer Wohncontainerunterkunft für Flüchtlinge im Allende-Viertel hat in den letzten Wochen für viel Wirbel gesorgt. Als die Entscheidung für den Standort Alfred-Randt-Straße 19 am 20. Oktober 2014 bekannt gegeben wurde, waren viele Menschen überrascht – Bezirkspolitiker, Engagierte in der Flüchtlingsarbeit und nicht zuletzt die Anwohnerinnen und Anwohner.

Gedenken an den ehemaligen Bezirksbürgermeister Michael Brückner auf dem Waldfriedhof Adlershof

Michael Brückner

Der Heimatverein Köpenick wird in Zusammenarbeit mit der Friedhofsverwaltung die Treptow-Köpenicker Ehrengräber mit Erläuterungstafeln zu den verstorbenen Persönlichkeiten versehen. Im Dezember erhalten die Ehrengräber auf dem Waldfriedhof Adlershof die neuen Informationstafeln.

Zusätzlich wird am Grab von Michael Brückner eine Hinweistafel angebracht. Der Elektro-Ingenieur war nach der friedlichen Revolution 1989 der erste frei gewählte Treptower Bezirksbürgermeister von 1990 bis zu seinem plötzlichen Tod 1998.

Seit November 1989 war Michael Brückner, der aus einem sozialdemokratisch geprägten Elternhaus stammte, Mitglied der SDP und baute den Ortsverein Niederschöneweide auf. Im April 1990 entschied eine Vollversammlung der Sozialdemokraten in Treptow, den Investbauleiter des Funkwerkes Köpenick als Kandidaten für das Amt des Bezirksbürgermeisters aufzustellen.

Flaschenpost von einem Sozi

Richard Platz ist 1926 in Treptow in die SPD eingetreten. Auszug aus seinem Mitgliedsbuch.

Im Frühjahr ging die Geschichte um die Welt: die älteste Flaschenpost der Welt ist nach 101 Jahren angekommen. Ein Fischer zog aus der Kieler Förde den Beifang aus seinem Netz und hielt die Flaschenpost in der Hand. Die Bierflasche enthielt eine Karte, in der der Absender darum bat, sie an seine Berliner Adresse zurückzusenden. Diese Karte erreichte wenig später die Enkelin des Absenders: Angela Erdmann. Und der Flaschenpostabsender war Richard Platz. Jetzt wurde bekannt: Richard Platz lebte nicht nur in Treptow – er war auch Sozialdemokrat.

Frischen Wind in die Amtsstuben

Ich gebe es unumwunden zu: unsere Bürger können und sollen sich völlig zurecht über einige Dinge aufregen: schlecht gepflegte Grünanlagen, lange Wartezeiten im Bürgeramt auf einen Termin – überhaupt, dass es nur noch Termine gibt – nicht gestopfte Schlaglöcher, warten, warten und nochmals warten auf Kitagutschein, Elterngeld- oder Wohngeldbescheid. Aber woran liegt das nun? Wohl nicht daran, dass die Mitarbeiter im Bezirksamt keine Lust mehr haben. 

Die Mietpreisbremse kommt

Mieterinnen und Mieter können aufatmen: Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat sich mit der Union auf eine Mietpreisbremse geeinigt. Ab 2015 darf die neue Miete bei einem Mieterwechsel in ausgewählten Gebieten höchstens zehn Prozent über dem ortsüblichen Niveau liegen. Bei Maklergebühren soll zudem gelten: Wer bestellt, zahlt.

Wieder hat die SPD ein zentrales Wahlversprechen umgesetzt: Wie im Koalitionsvertrag vereinbart, kommt nun endlich die Mietpreisbremse. Damit setze die SPD in der Regierung ein klares Zeichen gegen Mietwucher und für lebenswerte, vielfältige Städte, so Minister Maas.