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Zeitzeugenveranstaltung anlässlich des 50. Jahrestages des Mauerbaus

Erinnerungen und bewegende Schicksale im Zeichen des geteilten Berlins stehen im Mittelpunkt einer Zeitzeugenveranstaltung zur Erinnerung an den 50. Jahrestag des Mauerbaus. „Auch 50 Jahre danach erschüttern uns die Schicksale durch den Mauerbau – die zerrissenen Familien, die Flüchtlinge und vor allem die gescheiterten Fluchten. Der Schießbefehl an der Mauer führte dazu, dass allein in Treptow mindestens 15 Menschen bei Fluchtversuchen getötet wurden, darunter auch zwei Kinder. Das darf nicht in Vergessenheit geraten. Schließlich hatte unser Bezirk auch den längsten Mauerabschnitt in Berlin“, sagte Oliver Igel, SPD-Fraktionsvorsitzender in der BVV Treptow-Köpenick. Heute erinnern mehrere Denkmale und Straßennamen sowie Ausstellungen an die Folgen des Mauerbaus für den Bezirk. Die SPD hat sich wiederholt dafür eingesetzt, dass die letzten Spuren der Berliner Mauer als Mahnung erhalten bleiben. "Es ist unerträglich, dass noch immer politische Kräfte den unmenschlichen Mauerbau rechtfertigen. Für die Toten an der Berliner Mauer und der innerdeutschen Grenze gibt es keine Rechtfertigung", sagte Igel.
Die SPD-Fraktion in der BVV Treptow-Köpenick lässt in der Veranstaltung Zeitzeuginnen und Zeitzeugen des Mauerbaus zu Wort kommen. Zudem wird ein Zeitzeugenarchiv und die Arbeit mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen vorgestellt.

Ort und Zeit: Freitag, 12. August 2011, 19 Uhr, Rathaus Johannisthal, Sterndamm 102.

Radverkehr in Treptow-Köpenick – Über 1.500 neue Fahrradabstellanlagen wurden in den letzten 4 Jahren errichtet

Gabriele Schmitz, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion

Der Radverkehr gewinnt zusehends an Bedeutung. 2008 lag der Anteil des Radverkehrs am Wegeaufkommen in Treptow-Köpenick bei 11 %. Nach aktuellen Prognosen wird er bis 2025 auf 16 % steigen. Wie regiert der Bezirk darauf? In den letzten 4 Jahren wurden über 1.500 Fahrradabstellanlagen errichtet, viele Radwege neu gebaut und saniert, Radfahrstreifen angelegt, Bordsteine abgesenkt und im Mai diesen Jahres haben Bezirksamt und Bezirksverordnetenversammlung ein Radwegekonzept beschlossen.

Die SPD-Fraktion in der BVV möchte im Rahmen einer öffentlichen Fraktionssitzung das Radwegekonzept vorstellen und Anregungen für die Fortschreibung diskutieren. "Weiterhin möchten wir mit den Vertreterinnen und Vertretern der verschiedenen Ortsteile des Bezirkes über die Radverkehrsplanung diskutieren und Anregungen aufnehmen", so die stadtentwicklungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Gabriele Schmitz.

Die Veranstaltung findet am Montag, dem 29.8.11 um 19 Uhr in der Villa Offensiv (Hasselwerder Str./Ecke Michael-Brückner-Str.) statt. Aus organisatorischen Gründen wird um eine vorherige Anmeldung gebeten (Tel. 5337067).

Der Radwegeplan ist in der Datenbank der BVV einsehbar, unter Textrecherche mit der Eingabe „Radwegekonzept“, Dokument Beschlussfassung BA VI/1844.

Kopf hoch!

Seit Sonntag, 31. Juli, 0 Uhr sieht die Stadt anders aus. Ab diesem Zeitpunkt duften Wahlplakate gehängt werden. Und von diesem Angebot wurde reichlich Gebrauch gemacht.

Kein Herz für (kranke) Kinder - Wohnungssuche wird zur Hölle

Viele Menschen in Alt-Treptow sind bewegt von dem Schicksal einer alleinerziehenden Mutter aus dem Kiez. Sie hat ein schwer an Krebs erkranktes Kind und sorgt zudem liebevoll für zwei weitere Kinder.

Zur Debatte über eine Aktausstellung in Köpenick

Für Aufsehen sorgte im vergangenen Jahr die Debatte über eine Aktausstellung im Rathaus Köpenick, die nach Protesten von Mitarbeitern im Rathaus abgebaut und von da an im Bürgerhaus Altglienicke gezeigt wurde. Der Künstler empfand dies als Zensur und protestierte dagegen. Debatten im Kulturausschuss und in der BVV folgten. Jetzt wandte sich der Künstler erneut an die Parteien und erbat eine Stellungnahme mit einer Bewertung der damaligen Ereignisse. Meine Antwort auf seinen Brief dokumentiere ich hier.