SPD Adlershof

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Demokratischer Konsens gegen Extremisten gebrochen

Bezirksbürgermeisterin Gabi Schöttler tritt als Schirmherrin des Bündnisses für Demokratie Treptow-Köpenick zurück

In der gestrigen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung wurde intensiv über die Vergabe von Schulräumen an Parteien diskutiert. Treptow-Köpenick galt bisher als Vorreiter in Berlin mit dem Ziel Schulen als schützenswerte und parteipolitisch neutrale Orte zu bewahren, in denen Lernen und die Entwicklung vielfältigster Fähigkeiten im Mittelpunkt stehen. Schulräume standen für Veranstaltungen oder Sitzungen von Parteien nicht zur Verfügung, für extremistische war es so seit 2009 unmöglich in Schulen zu tagen, wie in Lichtenberg geschehen. Linke, CDU und Grüne haben nun durchgesetzt, dass dies wieder möglich wird. Schon im Vorfeld als auch bei der gestrigen Bürgerfragestunde wurde die Meinung des Bezirkseltern-, des Bezirkslehrerinnenausschusses und des Bezirksschulbeirats deutlich, dass sie dies nicht wollen.

Jusos zum Fest für Demokratie und Verhalten der JU

Als Reaktion auf die Absage der Jungen Union Treptow-Köpenick für das „Fest für Demokratie und Toleranz“ am Bahnhof Schöneweide erklären die Jusos in SPD Treptow-Köpenick: Wir sind enttäuscht von der Absage der Jungen Union für das Fest. Der Kampf für Demokratie und Toleranz, insbesondere in einem Brennpunkt wie Berlin-Schöneweide, darf nicht durch künstlich hochstilisierte parteipolitische Gründe abgewürgt werden. Erst Recht nicht, wenn diese offenbar einzig und alleine dazu dienen, das eigene Parteiklientel zu bedienen oder das Unvermögen zu kaschieren einen eigenen Stand zu betreuen. Wer angeblich „konsequent gegen jeglichen Extremismus“ eintritt, der sollte sich fragen, warum er denn ausgerechnet bei einem solchen wichtigen Fest nicht dabei ist und Flagge zeigt.

Vernissage „Sommer im Bezirk“

Was als Aufruf in der Presse im Spätsommer letzten Jahres begann, fand nun im Mai 2011 seinen krönenden Abschluss, der auch ein Beginn war: Die Vernissage zum Fotowettbewerb „Sommer im Bezirk“ der SPD Treptow-Köpenick in den Räumen der Galerie „Kunst trifft Politik“ am 6. Mai. 2011.

Die Idee hatten die Mitglieder der AG Kultur der Bezirks-SPD, die mit wechselnden Ausstellungen, Lesungen oder anderen Veranstaltungen mit interessierten Besuchern ins Gespräch kommen wollen – über Kunst, Kultur und natürlich auch Politik.

So ist mit dieser die 7. Ausstellung innerhalb von zwei Jahren entstanden.
Der Aufruf wandte sich an alle, die gern fotografieren und in ihrem Bezirk mit offenen Augen unterwegs sind. Gefragt waren Eindrücke des Sommers aus Treptow-Köpenick, von der typischen Stadtansicht, über Landschaftsimpressionen bis hin zur Straßenszene und Menschen.

Nach Eingang der Fotos stellte die AG Kultur eine Fachjury zusammen, die die besten 3 Teilnehmer und ihre Fotos ermitteln sollte. In der Jury arbeitete neben anderen Sachkundigen der bekannte Fotograf Georg Krause.

Als Siegerfoto wurde das Bild „FC Union von ihrer schönsten Seite“ von Marek Cieszkowski ermittelt. Der zweite Platz ging an das „Antifaschistische Stiefmütterchen“ von Harald Etzbach. Den dritten Platz teilten sich Michael Roggemann für zwei schwarz-weiß Aufnahmen „Köpenicker Schlossplatz“ und „Berliner Bürgerbräu“ und Dieter Fliegner mit dem Foto „Surfer“.

Stadtteiltag mit MdA Ellen Haußdörfer am 27.05.2011

Am Freitag, dem 27. Mai, lädt Ellen Haußdörfer zum Stadtteiltag nach Adlershof und Altglienicke ein. Der Tag beginnt um 7.00 Uhr mit einem Besuch einer Kurzzeitpflege und Wohngemeinschaft. Ab 9:30 Uhr findet ein Besuch der Heide-Grundschule statt. Anschließend gibt es einen Besuch der WISTA mit Landes- und Fraktionsvorsitzender Michael Müller mit Gesprächen mit Unternehmer/innen. Ab 14:00 Uhr besucht Ellen Haußdörfer Auto-Zellmann mit Michael Müller sowie Bezirksstadtrat Rainer Hölmer. 15:30 Uhr steht der Besuch und Rundgang in der Preußensiedlung statt. Der Stadtteiltag endet mit einer Open-Air-Sprechstunde zur Entwicklung im Kosmos-Viertel mit Rainer Hölmer, sowie Walter Momper (Mitglied des Abgeordnetenhauses).

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Nachwuchsleistungszentrum für den 1. FC Union Berlin

Fraktionsvorsitzender der SPD Treptow-Köpenick

Antrag der SPD-Fraktion in der BVV Treptow-Köpenick:

Das Bezirksamt wird ersucht, die Bemühungen des 1. FC Union Berlin zum dringend erforderlichen Ausbau eines Nachwuchsleistungszentrums zu unterstützen und gemeinsam mit dem Verein geeignete Flächen – bevorzugt in örtlicher Nähe – zu suchen.

Begründung:
Die Trainingsbedingungen um das Stadion An der Alten Försterei reichen für den 1. FC Union inzwischen nicht mehr aus. Durch bauliche Veränderungen werden in Zukunft weitere Kapazitäten verloren gehen.
Es ist deshalb dringend erforderlich in Zusammenarbeit mit dem Verein nach Möglichkeiten für einen Ausbau der Trainingsmöglichkeiten zu suchen. Für eine qualitativ gute Jugendarbeit, aber auch die Sicherung der Profiarbeit des Vereins, ist hierfür eine rasche Lösung nötig.