
v.l.n.r.: Andy Jauch, Robert Schaddach, Karlheinz Nolte, Ellen Haußdörfer, Oliver Igel, Tom Schreiber, Renate Harant
„Treptow-Köpenick gemeinsam gestalten.“ Unter diesem Motto stellen sich die Sozialdemokraten zur Wahl und betonen damit ihren Anspruch, mit den Bürgerinnen und Bürgern des Bezirkes gemeinsam an die Aufgaben für die nächsten 5 Jahre zu gehen. „Wir haben unser Programm über Monate erarbeitet und mit Vereinen und Organisationen in Treptow-Köpenick diskutiert und viele wertvolle Anregungen erhalten“, berichtete der SPD-Vorsitzende Oliver Igel. „So offen und konstruktiv wollen wir weiter arbeiten.“
Schwerpunkte des Programms sind Perspektiven für Arbeit, Wirtschaft und Bildung im Bezirk genau so wie Kultur und Sport. Freude über die Arbeitsplätze auf dem neuen Flughafen “Willy Brandt“ sehen die Sozialdemokraten gleichberechtigt mit Sorgen um verträgliche Flugrouten, Tourismus im Bezirk und Kultur gehören zusammen und helfen sich gegenseitig. Auch der starke Zuwachs an Studierenden insbesondere bei der HU in Adlerhof und der HTW in Oberschöneweide aber auch immer mehr ältere Menschen im Bezirk sind kein Gegensatz für die zukünftige Arbeit, sondern Ansporn für eine weiter positive Entwicklung Treptow-Köpnicks. „Seit der Wende haben SPD-Bürgermeister den Bezirk erfolgreich geführt, dieses will ich fortsetzen“, so Igel, der auch Bürgermeisterkandidat der Partei ist.

Anlässlich des 50. Jahrestages des Mauerbaus in Berlin startet die SPD Treptow-Köpenick einen Zeitzeugenaufruf. „Wir suchen Erlebnisberichte von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus unserem Bezirk, die die damaligen Ereignisse miterlebt haben. Wer seine Erinnerungen aufschreiben möchte und mündlich berichten will, kann dies auf einer eigens geplanten Gedenkveranstaltung im August tun. Bis dahin sammeln wir die Zeitzeugenberichte“, sagte der SPD-Kreisvorsitzende Oliver Igel. Willkommen sind aber auch Fotos und andere Dokumente aller Art rund um den Mauerbau. Treptow hatte den längsten Berliner Mauerabschnitt. „Auch 50 Jahre danach erschüttern uns die Schicksale durch den Mauerbau – die zerrissenen Familien, die Flüchtlinge und vor allem die gescheiterten Fluchten. Der Schießbefehl an der Mauer führte dazu, dass allein in Treptow mindestens 15 Menschen bei Fluchtversuchen getötet wurden, darunter auch zwei Kinder. Das darf nicht in Vergessenheit geraten“, sagte Igel. Heute erinnern mehrere Denkmale und Straßennamen sowie Ausstellungen an die Folgen des Mauerbaus für den Bezirk.
Die SPD hat sich wiederholt dafür eingesetzt, dass die letzten Spuren der Berliner Mauer als Mahnung erhalten bleiben.
Zeitzeugenberichte, Fotos und andere Dokumente können bis Ende Juli im SPD-Kreisbüro in der Grünauer Straße 8 (Köllnische Vorstadt) oder per E-Mail (gabriele.schmitz@spd.de) abgegeben werden.
Tel.: 65496204