Bezirk
Zeit nehmen für Bezirkspolitik - ein neuer Podcast "Poli-tisch" ist gestartet. ich durfte der erste Gast sein:
Mit dem langanhaltenden Stromausfall in Zehlendorf im Januar ist die Debatte über die Ausstattung des Bevölkerungsschutzes wieder in der öffentlichen Diskussion. Die Vorbereitungen in Treptow-Köpenick und anderen Bezirken hat der RBB beleuchtet. Im Anschluss folgt ein Interview mit mir:
2026 werden große Bauvorhaben im Bezirk fertiggestellt, von denen alle profitieren
„Eine Stadt, die nie schläft“, so wird seit Jahrzehnten New York beschrieben. Das Zitat meint nicht nur, dass immer irgendwo etwas los ist, sondern auch, dass sich die Stadt ständig verändert. Berlin lässt sich nicht mit New York vergleichen und will es auch nicht unbedingt. Aber dass sich Großstädte ständig verändern – das gilt für New York wie für Berlin und das gilt auch innerhalb Berlins für die Bezirke. Bereits seit mehr als einem Jahrzehnt ziehen immer mehr Menschen direkt nach Berlin oder in das Umland – viele haben einen Job, eine Ausbildung oder einen Studienplatz bekommen und sorgen für ein enormes Bevölkerungswachstum, das bereits in den neunziger Jahren erwartet wurde, aber dann gar nicht kam.
Auch in den kommenden fünf Jahren warten einige Herausforderungen auf Treptow-Köpenick. Die finanzielle Lage Berlins wird wieder schwieriger, äußere, auch außenpolitische Ereignisse wirken ganz schnell bis in unseren Heimatbezirk. Krisen wie Stromausfälle sind uns bekannt. Da gilt es schnell und pragmatisch zum Wohle der Bevölkerung zu handeln. Seit drei Wahlperioden darf ich Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick sein. Dabei stand und steht für mich das Interesse der Menschen in unserem Bezirk im Mittelpunkt. Ich spare dabei nicht mit Kritik nach oben an den Senat, wenn wieder zu sehr der Blick nur bis in die Innenstadt reicht – gern will ich weiter eine wichtige Stimme der östlichen Außenbezirke sein.
Öffentliche Bauvorhaben im Bezirk müssen beschleunigt werden
Vor wenigen Wochen konnte Treptow-Köpenick seinen 300.000. Bürger begrüßen – der kleine Nilo aus Altglienicke soll sich auf eine neue Welt freuen und bald zur Kita und zur Schule gehen. Die Zeit bis dahin verfliegt: wie bei jedem Kind. Diese neue Welt soll eine moderne sein. Dazu gehört, dass der Bezirk neu baut. Treptow-Köpenick hat viel vor – und benötigt dafür die Unterstützung und Investitionsspritzen – am besten arbeiten hier Bund, Land und Bezirk gut zusammen.