SPD Adlershof

11.11.2020 in Allgemein von SPD Kreis Treptow-Köpenick

PM: Die Christophoruskirche erhält 1 Mio. Euro für die Sanierung der Kirche

 

Pressemitteilung

 

Die Christophoruskirche erhält 1 Mio. Euro für die Sanierung der Kirche

Die Christophoruskirche in der Bölschestraße in Friedrichshagen erhält für Ihr Projekt „Raum für Alle: Unsere Kirche am Markt“ 1 Million Euro vom Bund, so beschloss es der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags in seiner heutigen Sitzung.

Birgit Ladwig, Vorsitzende des Gemeindekirchenrates: "Als wir heute die fast unglaubliche Nachricht von der Riesen-Förderung erhielten, wären wir uns am liebsten vor Freude gegenseitig um den Hals gefallen! Ging ja nicht, aber holen wir nach. Wir sind sehr, sehr glücklich darüber. Weil jetzt der Kirchenumbau, der von vielen engagierten Ehrenamtlichen jahrelang geplant und erträumt wurde, weitergehen kann. Zuletzt hatten wir durch Corona die Zuversicht (oder: die Hoffnung), dass wir dieses Vorhaben aus eigener Kraft schaffen können, nicht mehr so richtig gehabt. Also, wir sehen gerade alle sehr glücklich aus. Schade, dass Sie das nicht sehen können."

Die Kirche ist der zentrale Ort des Gemeindelebens in Friedrichshagen. Neben den Gottesdiensten finden alle Andachten, alle Gemeindeveranstaltungen, Gesprächskreise oder die Proben der verschiedenen musikalischen Ensembles statt. Schulen, Vereine oder Bürgerinitiativen nutzen die Räumlichkeiten. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht ein oder mehrere Gemeinderäume belegt sind.

Nach mehr als fünfzig Jahren intensiver Raumnutzung wurde der Sanierungsbedarf so groß, dass erste Umbau- und Renovierungsarbeiten Anfang 2020 starteten. Diese Maßnahmen der ersten Bauphase haben zum Ziel, die Funktionalität der Räume zu verbessern. Mit dem zur Finanzierung bis hierhin zu leistenden Eigenanteil ist die Gemeinde an ihre finanziellen Grenzen gegangen.

Das bestimmende gestalterische Element ist die Altarwand mit ihrer bauzeitlichen Bemalung sowie der für den Innenausbau verwendeten „weißen“ Ziegel. Leider kam es in den Jahren nach dem Turmschaden auch zu massiven Feuchteschäden in den angrenzenden Gewölbeteilen. Aufgrund knapper Mittel wurde bei der Sanierung 1972 alles überstrichen. Den Kircheninnenraum denkmalgerecht zu erneuern übersteigt die Möglichkeiten der Gemeinde.

Die Kosten für diese Maßnahmen belaufen sich auf ca. 2 Millionen Euro.

Die heute beschlossene finanzielle Unterstützung durch den Bund beträgt 1 Million Euro.

Die Kirche ist eine Sehenswürdigkeit in Friedrichshagen und zusammen mit dem Marktplatz und der Bölschestraße sowie dem Kirchvorplatz mit einem weiteren Denkmal ein außergewöhnliches städtebauliches Ensemble, die (und das) auch von zahlreichen Touristen aus dem In- und Ausland besucht wird, die den Müggelsee und Köpenick kennenlernen wollen. Die Gemeinde öffnet die Kirche zu diesem Zweck im Sommer regelmäßig im Rahmen eines Konzepts „Offene Kirche“. Auch dafür muss die denkmalgerechte Sanierung der Innenräume angegangen werden.

Oliver Igel (SPD), Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick: „Die Christophoruskirche öffnet sich mit einem neuen Konzept noch stärker als bisher für die Friedrichshagener Bevölkerung unabhängig von ihrer Religion. Die Kirche wird ein wichtiger Ort der Begegnung und Beratung der gesamten Bürgerschaft. Deshalb freut mich das Engagement des Bundes zur Gesamtsanierung als Voraussetzung für die weitere Öffnung der Kirche.“

Ana-Maria Trăsnea, SPD-Bundestagskandidatin für Treptow-Köpenick: „Es ist mir eine besondere Freude, dass der Bundestagsabgeordnete Swen Schulz auf meine Einladung hin nach Friedrichshagen gekommen ist und wir ihn von dem Projekt überzeugen konnten. Die Kirche und die Gemeinde ist mit unserem ehemaligen Reichstagsfraktionsvorsitzenden Otto Wels verbunden, der in Friedrichshagen wohnte, war mit allen Konsequenzen aktiv im Widerstand, wurde in Zeiten der DDR-Diktatur unterdrückt und der Kirchturm nach einem Sturm gesprengt. Zu Wendezeiten initiierte der Gemeindepfarrer den Runden Tisch Friedrichshagen. Die Christophorus Kirche ist schon seit vielen Jahren gegenüber der lokalen und politischen Gemeinde sehr offen und ist wahrlich ein Raum für alle in Friedrichshagen. Über die Unterstützung von der Bundesebene für diesen Raum für alle bin ich sehr dankbar. (Nun wollen wir alles dafür tun, dass die Bauarbeiten zeitnah vorangehen.)“

Alexander Freier-Winterwerb, Vorsitzender SPD-Fraktion Treptow-Köpenick: „Ein Sprichwort sagt, dass viele kleine Leute, die an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern. Die Welt zu einem besseren Ort machen zu wollen, liegt in der DNA der Gemeinde und das hat sie in der schwersten und schönsten Tagen unseres Landes gezeigt. Ich freue mich, dass das Land heute etwas zurückgeben und helfen kann.“

Robert Schaddach, MdA (SPD): „In meiner Berufstätigkeit für die Berliner Bürgerbräu führte mich der Weg oft an der Christophoruskirche vorbei, aber auch in den Austausch bei Veranstaltungen, ich denke hier gerne an das Dichter Dran Festival zurück, umso mehr freut es mich das aus Mitteln des Bundes für diesen herausragenden Ort eine finanzielle Unterstützung möglich wird. Ich werde mich mit allen Möglichkeiten dafür einsetzen das auch die Kofinanzierung gesichert wird.“

Anlage: Bild (v.l.n.r.): Birgit Ladwig (Vorsitzende Gemeindekirchenrat), Alexander Freier-Winterwerb (Vorsitzender SPD-Fraktion Treptow-Köpenick), Markus Böttcher (Pfarrer), Swen Schulz, MdB  (SPD), Dr. Matthias Dettloff (Vorsitzender Bauausschuss), Ana-Maria Trăsnea (SPD-Bundestagskandidatin), Constanze Pilz (Küsterin), Marc-Oliver Ram (SPD Friedrichshagen / BzV), Robert Schaddach, MdA (SPD)

 

11.11.2020 in Allgemein von SPD Kreis Treptow-Köpenick

Ana-Maria Trasnea zum heutigen Deutschen Pflegetag

 

Zum heutigen Deutschen Pflegetag äußert sich unsere Bundestagskandidatin Ana-Maria Trasnea:

"Anfang des Jahres und in diesen Wochen richtet sich die Aufmerksamkeit besonders auf diese Berufsgruppe. Die Bundesregierung hat zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen bereits die sogenannte konzertierte Aktion Pflege auf den Weg gebracht. Darin sind neben höheren Löhnen, mehr Ausbildungsplätze, mehr Verantwortung besonders in der Zusammenarbeit mit anderen Gesundheitsberufen auch ein Fokus auf Digitaliesierung enthalten.

Ich finde, das sind wichtige erste Schritte. In der Pflege arbeiten hauptsächlich Frauen in Teilzeit und viele davon werden in den nächsten 10-15 Jahren in Rente gehen. Deshalb ist es wichtig, die jungen Pflegekräfte so lange wie möglich im Beruf zu halten. Das funktioniert nur, wenn Frauen gerechte Arbeitsbedingungen vorfinden.

Junge Pflegekräfte fordern in ihrer #gibuns5 Kampagne folgende Veränderungen:

1) Personalbemessung muss auf aktuellen pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen festgelegt werden. Nicht jeder Patient benötigt den selben Aufwand und das sollte sich widerspiegeln. Starre Quoten sind nicht zielführend

2) Neben den Vorschlägen aus der konzertierten Aktion Pflege gilt es die Ausbildungszeit zu verbessern. Auszubildende sollten nicht im Stellenplan festgehalten werden. Praxisanleitungen müssen gewährleistet werden und es müssen bundeseinheitliche Ausbildungsquoten festgelegt werden. 

3) Pflegekräfte brauchen Weiterbildungsmöglichkeiten, die dem aktuellen wissenschaftlichen Stand entsprechen. Dazu gehört eine Weiterbildungsordnung.

4) Gerechte Finanzierung für Krankenhäuser, ambulante und stationäre Langzeitpflege sowie unsere Sozialsysteme: Die Gesundheit der Menschen ist wichtiger als Profit. 

5) Politische Mitbestimmung für Pflegekräfte heißt: berufliche Selbstverwaltung der Pflege, eine stärkere Einbindung der pflegerischen Fachexpertise in Krisenstäben, pflegerische Interessenvertretung in politischen Entscheidungen und Stimmrechte im Gemeinsamen Bundesausschuss. 

Eigentlich sollten diese Punkte selbstverständlich sein. Die Pflege ist ein eigenständiger Beruf im Gesundheitswesen. Als solcher muss er anerkannt werden. 

In diesem Sinne wünsche ich allen Beteiligten des Deutschen Pflegetages viel Erfolg und spannende Diskussionen."

 

Fotobeschreibung: Im Rahmen der Aktion "Solidarität mit Pflegekräften - Eine Aktion von Frauen in der SPD Treptow-Köpenick" wurden im Frühsommer Dankeschön-Pakete an Pflegekräfte in Treptow-Köpenick verteilt.

 

10.11.2020 in Ankündigung von SPD Kreis Treptow-Köpenick

Alles doof mit Corona? - Online-Gespräch mit Oliver Igel und Lars Düsterhöft

 
AllesDoofCorona

Die Infektionszahlen steigen weiter, obwohl wir seit nun fast 2 Wochen einen „Lockdown light“ haben. Gaststätten und Kultureinrichtungen haben geschlossen und auch im Einzelhandel gibt es neue Auflagen. Die Schulen und Kitas sind offen. Noch. Denn wenn die Infektionszahlen sich nicht mindestens stabilisieren, wird die Politik um zusätzliche Maßnahmen nicht herumkommen. Viele Kinder und Eltern sind nun schon von einzelnen Schließungen betroffen. Einige befinden sich sogar zum wiederholten Male in Quarantäne.
Auch in den Pflegeeinrichtungen gibt es wieder massive Einschränkungen für die Angehörigen. Ziel ist es, dass die Pflegekräfte und die BewohnerInnen einem möglichst geringen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
Über die aktuellen und zukünftigen Maßnahmen werden mit Euch/Ihnen der Bezirksbürgermeister Oliver Igel und dem Abgeordneten Lars Düsterhöft im Rahmen des 1. digitalen politischen Frühschoppen diskutieren.

 

Wann: Sonntag, 15. November 2020

Uhrzeit: 10:00 bis 12:00 Uhr

Link: https://konferenz.spd.de/webappng/sites/konferenz/meeting/info/9ab23fe4fb104e9aa45e569c8bfad055336b6f499605c3295f0d1fac0312c7a8?siteurl=konferenz&rnd=0.3903213346594495

 

09.11.2020 in Allgemein von SPD Kreis Treptow-Köpenick

9. November - Denkwürdiger Tag

 
Stolperstein

Unser Bezirksbürgermeister Oliver Igel zum heutigen geschichtsträchtigen Tag:

"Der 9. November bleibt ein denkwürdiger Tag der deutschen Geschichte. Ein Tag der Hoffnung und Zuversicht wie bei der demokratischen Novemberrevolution 1918 und des Mauerfalls 1989. Wir erinnern aber auch an den Hass und die Zerstörung der Synagogen 1938. Der 9. November fordert von uns allen, für Demokratie und Freiheit in der Gegenwart einzutreten."

 

10.09.2020 in Allgemein von SPD Kreis Treptow-Köpenick

Anschlag auf unser Kreisbüro

 

Gewalt und Sachbeschädigung dürfen kein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein! In der vergangenen Nacht wurde ein Anschlag auf unser Kreisbüro verübt.

Der Anschlag ist vermutlich eine Racheaktion für eine vor wenigen Wochen erfolgte Räumung, nachdem mehrere Personen das frühere Musikschulgebäude in der Friedrichshagener Straße besetzt haben. Gefordert wurde dort die Errichtung eines Jugendzentrums. Die Jugendlichen, die das Haus besetzt hatten, verbarrikadierten sich jedoch darin. Das Gebäude steht jedoch zur Nutzung als Jugendzentrum nicht zur Verfügung, da es vor der Übergabe für eine künftige Nutzung als Schule steht. Daran ändert auch nichts die gewaltsame Besetzung des Gebäudes.

Zu dem Anschlag auf unser Kreisbüro unser Kreisvorsitzender Oliver Igel: "Das ist feige und zu verurteilen. Wir setzen unsere politische Arbeit fort und lassen uns nicht einschüchtern!"

 

Unsere Positionen

Unsere Adlershofer Positionen 2021 sind fertig.