Lange haben die Nutzerinnen und Nutzer des Kiezclubs im Wendenschloß, dem „Haus der Begegnung“ zusammen mit dem dortigen Ruderclub gezittert: Müssen wir morgen schon unseren angestammten Ort verlassen, weil ein Rückübertragungsverfahren für das Grundstück läuft? Jetzt ist klar: das „Haus der Begegnung“ und der Ruderclub sind gerettet. Nach langen Verhandlungen konnte Bezirksbürgermeister Oliver Igel verkünden: Das Grundstück bleibt im Eigentum des Landes Berlin.
Stiften für die Ewigkeit – das kann ein Motto der geplanten Bürgerstiftung für Treptow-Köpenick sein. Anfang des Jahres rief Bezirksbürgermeister Oliver Igel dazu auf, mit der Gründung einer Bürgerstiftung für den Bezirk mitzuhelfen. Mit Mitteln aus Stiftungskapital sollen aber nicht bisher öffentliche Leistungen ersetzt, sondern ergänzt werden. „Vor allem sollte es darum gehen, ehrenamtliches Engagement weiter zu fördern, Bildungs-, Jugend- und Seniorenarbeit zu stärken, die Kultur weiter zu beleben und auch dem Sport, dem Denkmalschutz und Naturschutz unter die Arme zu greifen“, sagte Oliver Igel.
Abbau bewährter Strukturen und Programme, Bankenkrise und Chaos, öffentliches Gezänk und Widerspruch, Worthülsen statt Taten: das sind die Schlagworte, mit denen sich die Bundesregierung derzeit beschreiben lässt.
"Die SPD will ab 2013 wieder die Geschicke der Bundesregierung lenken. Ein in der Regierungskoalition und im Bezirk stark verankerter Bundestagsabgeordneter ist gut für Treptow- Köpenick. Die SPD Treptow- Köpenick kämpft daher um das Direktmandat für den Deutschen Bundestag", sagte SPD-Kreisvorsitzender Oliver Igel.

(v.l.n.r.: Matthias Schmidt, Reinhold Robbe, Marc-Oliver Ram)
Abbau bewährter Strukturen und Programme, Bankenkrise und Chaos, öffentliches Gezänk und Widerspruch, Worthülsen statt Taten: das sind die Schlagworte, mit denen sich die Bundesregierung derzeit beschreiben lässt.
"Die SPD will ab 2013 wieder die Geschicke der Bundesregierung lenken. Ein in der Regierungskoalition und im Bezirk stark verankerter Bundestagsabgeordneter ist gut für Treptow-Köpenick. Die SPD Treptow-Köpenick kämpft daher um das Direktmandat für den Deutschen Bundestag", sagte SPD-Kreisvorsitzender Oliver Igel. "Wir brauchen einen direkt gewählten Bundestagsabgeordneten der SPD, der seine ganze Kraft für den Wahlkreis einbringt, aber auch einen klaren Standpunkt zu den größten Sorgen in unserer Bevölkerung hat. Wir wollen auf dem Weg zur Kandidatur zum Bundestag einen neuen Weg gehen. In öffentlichen Regionalkonferenzen dürfen nicht nur Parteimitglieder mit unseren Kandidaten diskutieren, sondern jeder interessierte Bürger. Am Ende werden aber nur unsere Mitglieder in einer Mitgliederbefragung ihren Favoriten bestimmen. Das funktioniert nur, weil wir mehrere sehr gute Kandidaten haben, die diesen neuen Weg mitgehen", sagte Oliver Igel.
Die Regionalkonferenzen finden am 12. September 19.00 Uhr, 22. September 16.00 Uhr und am 25. September 19.00 Uhr statt.
Die Berliner SPD hat den rechtsextremen Anschlag auf eines ihrer Mitglieder in Johannisthal scharf verurteilt. Am 1. August 2012 wurde eine Fensterscheibe am Haus des stellvertretenden Juso-Landesvorsitzenden und SPD-Bürgerdeputierten Nico Schmolke eingeworfen und der Briefkasten mit einem Sprengsatz zur Explosion gebracht. Als aktives Mitglied des 'Bündnis für Demokratie und Toleranz des Bezirks Treptow-Köpenick' war Schmolke Mitorganisator eines Kiezspaziergangs, bei dem am selben Abend in Johannisthal dutzende Menschen Nazi-Propaganda in Form von Stickern, Plakaten und Schmierereien entfernten.
"Die Berliner SPD und die Jusos Berlin stehen geschlossen hinter Nico Schmolke und ebenso solidarisch an der Seite aller, die sich in ihren Kiezen gegen rechte Umtriebe zur Wehr setzen. Der Angriff auf eines unserer Mitglieder ist auch ein Angriff auf unsere Partei", erklärten der SPD-Vorsitzende Jan Stöß und der Juso-Landesvorsitzende Kevin Kühnert. Der Vorgang bestärke die SPD jedoch in der Überzeugung, Nazis überall entschlossen entgegenzutreten. "Wir werden uns nicht einschüchtern lassen sondern umso motivierter weiter gegen Rechts arbeiten." Der Anschlag sei ein Angriff auf unser demokratisches Gemeinwesen. "Wenn Scheiben eingeworfen und dabei Verletzungen riskiert oder sogar beabsichtigt werden, dann handelt es sich nicht um ein Bagatelldelikt. Die Hintergründe der Straftat müssen zügig aufgeklärt werden."
Zugleich werde dabei die Notwendigkeit deutlich, Initiativen und Verbände finanziell zu unterstützen, die vor Ort Engagement gegen Rechts koordinieren und Angriffe dokumentieren. Stöß: "Ihre Arbeit ist unverzichtbar und Versuche, bei ihrer Finanzierung zu sparen, treffen letztlich uns alle und unser demokratisches Miteinander."