Im Ortsteil Alt-Treptow wird „gehasst“. Junge Familien, die sich mit anderen den Traum von der eigenen Wohnung erfüllten, sogenannte Baugruppen, Menschen, die aus anderen Bezirken nach Alt-Treptow ziehen, Schwaben, die zu bürgerliche Kunger-Kiez-Initiative, die Kirchen, Jugendfreizeiteinrichtungen, natürlich auch die Cafés und Vertreter der SPD stehen im Fokus dieses Hasses.
Die Mietendemo am Samstag zeigte, dass das Thema Mietensteigerung viele Menschen bewegt. Dass etwas passieren muss um BestandsmieterInnen zu schützen, sehen auch die VertreterInnen der Parteien – vorneweg die SPD, die es neben der Bildungs- und Wirtschaftspolitik zu ihrem Kernthema machte. Wir wollen eine gesetzlich geregelte schärfere Begrenzung von Mieterhöhungen, insbesondere – aber nicht nur – nach Modernisierungen und Neuvermietungen.
Die im Ortsteil aktive „Bürgerinitiative“ Karla Pappel, hinter der sich laut Email-Adresse eine Herta Pappel verbirgt, steckt aber in Wirklichkeit ein Mensch namens Samira, der durch die Farbbeutelattacke auf Joschka Fischer bekannt wurde und nun sein Unwesen in Alt-Treptow treibt.
Die Strategie vieler Menschen rund um diese Gruppe besteht darin, Menschen einzuschüchtern, sie mit körperlicher Gewalt zu bedrohen und Sachbeschädigung zu begehen. Regelmäßig führen sie Ortsteilbesichtigungen zu den „Orten der Verdrängung“ durch, regelmäßig werden die Gebäude von Wohngruppen, Geschäften, Wohnhäusern und Autos beschmiert, Flyer werden gedruckt auf denen die Autos von MieterInnen mit Nummernschildern stehen, Adressen von Einzelpersonen werden veröffentlicht und seit kurzem wird auch aktiv zu Gewalt gegen Menschen, die anders sind als AnhängerInnen DER einzig wahren MietensteigerungskritikerInnen aufgerufen.
Vernissage der Ausstellung „Urbane Zeichen“
Monotypien und Materialdrucke von Marianne Fritz

Im Kreisbüro der SPD-Treptow-Köpenick sind die Wände nicht mehr kahl.
Die Galerie, mit dem Namen „Kunst trifft Politik“, zugleich Titel und Programm, will Kommunikation anregen. Die Vergangenheit zeigte, dass es gelungen ist. Bürger aus dem Kiez und Wartende an der Haltestelle vorm Haus, denen gerade Bus oder Straßenbahn weggefahren sind, kommen für einen kleinen Abstecher ins Gartenhaus der Grünauer Straße 8. Sie betrachten nicht nur die Bilder. Sie stellen auch Fragen, sprechen Wünsche an und kommen mit den anwesenden Genossinnen und Genossen ins Gespräch. Natürlich nehmen sie auch Info-Material mit.
Am vergangenen Freitag, dem 2.September, eröffnete unser Spitzenkandidat für die BVV, Oliver Igel, eine neue Ausstellung. Die Künstlerin Marianne Fritz hatte die Funktionsräume des Kreisbüros auf ihre Art wahrgenommen. Mit den „urbanen Zeichen“, die sie hier wahrgenommen hatte, spielte sie und kreierte völlig neue Arbeiten. So dominiert auf weißem Chinapapier mit schwarzen Zeichen die Farbe Rot. Immer wieder entdeckte man Pfeilspitzen und bisher Unbeachtetes. Noch bis Ende Oktober laden wir zum Betrachten dieser Monotypien und Materialdrucke ein.
Oliver Igel (33) ist als Spitzenkandidat der SPD Treptow-Köpenick einer der aussichtsreichsten Anwärter für das Amt des Bürgermeisters in unserem Bezirk.
Der Literaturwissenschaftler ist derzeit Vorsitzender seiner Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick.
Oliver Igel stellte sich den Fragen der Rundschau Rahnsdorf.