
Um ganz handfeste praktische Hilfen für Familien ging es bei einer Veranstaltung mit Katia Saalfrank - auch bekannt als "Super-Nanny". Rund 120 Bürgerinnen und Bürger, darunter auch viele Jugendliche waren nach Alt-Glienicke gekommen um beim Thema “Bildung und Familie: Was brauchen unsere Kinder?” zuzuhören und mitzudiskutieren. Zusammen mit dem Landesvorsitzenden der Berliner SPD, Michael Müller, und dem Wahlkreiskandidaten in Treptow-Köpenick Kajo Wasserhövel diskutierte Katia Saalfrank über das Zusammenspiel von Schule, Kita und Familie und die Frage, was Politik erreichen kann.
"Es ging durchgängig darum, die Beziehungen innerhalb der Familien zu stärken und zu stützen, Konflikte an- und auszusprechen, gemeinsam zu bewältigen und neuen Umgang miteinander zu erlernen", fasst Kajo Wasserhövel die Diskussion zusammen. In ihrer Fernsehsendung zeigt die Diplompädagogin, Musiktherapeutin und Familienberaterin, wie sich Familienstrukturen positiv verändern lassen. Kajo Wasserhövel: "Katia Saalfrank legt großen Wert darauf, dass nach ihren Sendungen, die Arbeit miteinander weitergeht. Dazu braucht man natürlich familienbegleitende Hilfen und professionelle Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner vor Ort. In Treptow-Köpenick sind das beispielsweise die Angebote von Villa Offensiv."
Politik habe die Aufgabe, Strukturen zu schaffen, so der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Michael Müller. In Berlin ist man dabei weiter als in vielen anderen Bundesländern, hier ist das Kitaangebot gestärkt worden, eine Schulreform wird derzeit vorbereitet. Kinder bekommen nicht nur in den Kitas eine warme Mahlzeit, auch das Ganztagsangebot an den Schulen wird weiter ausgebaut.
Fotos: Thomas Weber
Zum Thema A100 erklärt die SPD Treptow-Köpenick:
Es war eine knappe Entscheidung auf dem Landesparteitag der Berliner SPD zur A 100. Aber der Beschluss heißt nicht, dass der Bau nicht durchgeführt wird.
Auf der Grundlage der bisherigen Willensbildung in der SPD – von der SPD Treptow-Köpenick bis hin zum von der SPD beschlossenen Koalitionsvertrag - hat der Bund das Projekt A 100 in den Bundesverkehrswegeplan mit der Einstufung als “vordringlicher Bedarf” aufgenommen und die Finanzierung gesichert.
Das Land Berlin hatte hierfür frühzeitig die Voraussetzung geschaffen: