Unser Bezirksbürgermeister Oliver Igel zum heutigen geschichtsträchtigen Tag:
"Der 9. November bleibt ein denkwürdiger Tag der deutschen Geschichte. Ein Tag der Hoffnung und Zuversicht wie bei der demokratischen Novemberrevolution 1918 und des Mauerfalls 1989. Wir erinnern aber auch an den Hass und die Zerstörung der Synagogen 1938. Der 9. November fordert von uns allen, für Demokratie und Freiheit in der Gegenwart einzutreten."
Gewalt und Sachbeschädigung dürfen kein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein! In der vergangenen Nacht wurde ein Anschlag auf unser Kreisbüro verübt.
Der Anschlag ist vermutlich eine Racheaktion für eine vor wenigen Wochen erfolgte Räumung, nachdem mehrere Personen das frühere Musikschulgebäude in der Friedrichshagener Straße besetzt haben. Gefordert wurde dort die Errichtung eines Jugendzentrums. Die Jugendlichen, die das Haus besetzt hatten, verbarrikadierten sich jedoch darin. Das Gebäude steht jedoch zur Nutzung als Jugendzentrum nicht zur Verfügung, da es vor der Übergabe für eine künftige Nutzung als Schule steht. Daran ändert auch nichts die gewaltsame Besetzung des Gebäudes.
Zu dem Anschlag auf unser Kreisbüro unser Kreisvorsitzender Oliver Igel: "Das ist feige und zu verurteilen. Wir setzen unsere politische Arbeit fort und lassen uns nicht einschüchtern!"
Regelmäßig erscheint mit der BZ-Bürgermeisterschaft in der Tageszeitung BZ eine Kolumne, in der ich zu aktuellen Themen aus Treptow-Köpenick schreiben kann. Dieses Mal habe ich die bevorstehende Eröffnung des Flughafens BER in Schönfeld zum Anlass genommen, auf die Belastungen der Bevölkerung durch Fluglärm hinzuweisen.
Nach wie vor prägt uns die Verbreitung des Coronavirus - aus der Sorge entspringt aber auch Kreativität, wie ein Projekt der Hochschule für Technik und Wirtschaft zeigt: hier haben sich Studentinnen und Studenten mit der Entwicklung von praktischen Hilfsmitteln beschäftigt. Sie wurden nun im Schaufenster der Apotheke der Adlershofer Marktpassagen präsentiert.