Alle zwei Jahre werden bei der SPD Treptow-Köpenick die Vorstände neu gewählt. Die Wahl des Kreisvorstandes fand am Samstag, dem 5.4. beim Yachtclub Wendenschloss statt. Der Bezirksbürgermeister Oliver Igel wurde als Kreisvorsitzender wieder gewählt. Seine Stellvertreter sind weiterhin die Abgeordnete Ellen Haußdörfer, der Bezirksverordnete Alexander Freier und neu die Schulpolitikerin Dunja Wolff. Ralf Thies wurde als Kassierer wieder gewählt, ebenso André Rostalski als Schriftführer. Dem Kreisvorstand gehören insgesamt 35 Personen an. Alle Ortsteile und etliche Fachgebiete sind vertreten.
„Berlin braucht mehr Wohnungen“ so lautet das Credo der Berliner Stadtentwicklungspolitik von Senator Michael Müller (SPD). Es sollen jährlich 11.500 Wohnungen bis 2020 entstehen und anschließend 6.000 Wohnungen pro Jahr, so sieht es der Stadtentwicklungsplan Wohnen vor, mit dem Flächen für 122.000 neue Wohnungen bis 2025 sichergestellt werden sollen. Die bezirklichen Bauämter kommen fast gar nicht mit den Genehmigungen für Wohnungsneubauten hinterher. Allein 2013 wurden für rund 12.500 neue Wohnungen, knapp ein Drittel mehr als ein Jahr zuvor, Genehmigungen ausgesprochen. Das ist der höchste Stand seit 15 Jahren. Auf die Bezirke Pankow, Treptow-Köpenick und Lichtenberg entfiel dabei die Hälfte des Berliner Wohnungsbaus. Und so ist es nicht verwunderlich, dass auch in Altglienicke neue Wohnungen entstehen, insgesamt sollen bis 2020 rund 1.100 neue Wohneinheiten gebaut werden. Die Wohnungsgesellschaft degewo baut aktuell an der Ewaldstraße/ Ecke Bohnsdorfer Weg den so genannten „Ewaldriegel“ mit 32 neuen Mietwohnungen. Mit einer Gesamtinvestitionssumme von 3,6 Millionen Euro entstehen bis Frühjahr 2015 drei KfW-70-Effizienzhäuser mit 1,5- bis 5-Raumwohnungen.
Aber auch beim geplanten Einkaufszentrum an der Siriusstraße geht es langsam, aber sicher voran. Der Investor, die DOMOS GmbH, hat nach einer langen Diskussion dem Durchführungsvertrag seine Zustimmung erteilt. Obwohl der städtebauliche Rahmenvertrag schon 2011 unterschrieben worden war, gab es zahlreiche Änderungen, die zu der Verzögerung führte. Das Bezirksamt hat im Interesse der Umsetzung des Vorhabens weitere Zugeständnisse gemacht, aber die notwendigen Regelungen zur Sicherung der Verträglichkeit des Vorhabens, z.B. beim Lärmschutz bewahrt. Nun sind die Voraussetzungen gegeben, den Bebauungsplan rechtsverbindlich zu machen. Das bereits beantragte Bauvorhaben kann dann genehmigt und schließlich realisiert werden.
Ein großer Dank gilt dem Liegenschaftsfonds Berlin und der Senatsverwaltung für Finanzen: Sie haben den Spreepark wieder zurück ins Land Berlin geholt. Man möchte meinen: er war ja nie weg. Ja, Thema war er immer. Umstritten, aber immer voller Hoffnung: nämlich, dass sich wieder etwas bewegt. Und da passierte jahrelang nichts. Das Land hat den Knoten um den Spreepark wieder zum Platzen gebracht: jetzt eröffnen sich neue Chancen für das Gelände.
Der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) ist eine Institution in Deutschland. Er war einst bekannt und beliebt. Bekannt ist er noch immer. Er hatte Macht. Weit über das Automobilgeschehen hinaus. Das hatten im vergangenen Jahr auch die Gewerbetreibenden des Strandbads Müggelsee in Rahnsdorf zu spüren bekommen. Dort wurde kein Autotest durchgeführt oder das beste Auto gewählt - nein, der ADAC testete auf seine Weise die Badegewässerqualität. Und die hatte es in sich.