Bezirks-SPD
Vernissage der Ausstellung „Urbane Zeichen“
Monotypien und Materialdrucke von Marianne Fritz

Im Kreisbüro der SPD-Treptow-Köpenick sind die Wände nicht mehr kahl.
Die Galerie, mit dem Namen „Kunst trifft Politik“, zugleich Titel und Programm, will Kommunikation anregen. Die Vergangenheit zeigte, dass es gelungen ist. Bürger aus dem Kiez und Wartende an der Haltestelle vorm Haus, denen gerade Bus oder Straßenbahn weggefahren sind, kommen für einen kleinen Abstecher ins Gartenhaus der Grünauer Straße 8. Sie betrachten nicht nur die Bilder. Sie stellen auch Fragen, sprechen Wünsche an und kommen mit den anwesenden Genossinnen und Genossen ins Gespräch. Natürlich nehmen sie auch Info-Material mit.
Am vergangenen Freitag, dem 2.September, eröffnete unser Spitzenkandidat für die BVV, Oliver Igel, eine neue Ausstellung. Die Künstlerin Marianne Fritz hatte die Funktionsräume des Kreisbüros auf ihre Art wahrgenommen. Mit den „urbanen Zeichen“, die sie hier wahrgenommen hatte, spielte sie und kreierte völlig neue Arbeiten. So dominiert auf weißem Chinapapier mit schwarzen Zeichen die Farbe Rot. Immer wieder entdeckte man Pfeilspitzen und bisher Unbeachtetes. Noch bis Ende Oktober laden wir zum Betrachten dieser Monotypien und Materialdrucke ein.
Die politische Arbeit unter zwei Diktaturen hat Waltraud Bollin miterlebt. Schon in der Nazizeit in den dreißiger Jahren begleitete sie ihren Vater zu SPD-Treffen, die im Berliner Vereinshaus der Lehrer stattfanden. Sie erinnert sich noch gut daran, obwohl sie ein kleines Kind war. 1946 trat sie dann selbst in die SPD ein. Aufgrund des Vier-Mächte-Status der Stadt Berlin konnte sie trotz der Zwangsvereinigung von KPD und SPD zur SED in der SPD aktiv bleiben. Dies nahm erst mit dem Mauerbau ein jähes Ende.
Um ihren Protest gegen die geplante Müggelseeflugroute zum Ausdruck zu bringen treffen sich Bürgerinnen und Bürger am Sonntag, dem 28.8.2011 um 14.30 Uhr rund um den Müggelsee zur Menschenkette. Den Lückenschluss an schwer zugänglichen Stellen am östlichen Müggelseeufer sollen Boote leisten. Dazu werden die Wassersportvereine um Unterstützung gebeten.
Die Müggelseeroute ist vermeidbar, wenn andere Alternativen erneut geprüft und schließlich realisiert werden. Vorschläge, wie z.B. die Flugroute über die Gosener Wiesen, werden auf Initiative der SPD-Fraktion erneut an das zuständige Bundesamt gerichtet. Dieses Anliegen unterstützt auch der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit.
"Wir bekräftigen mit der Teilnahme an den Montagsdemonstrationen und an der Menschenkette auch unsere Forderung nach einem Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr", so Oliver Igel, Bezirksbürgermeister-kandidat der SPD Treptow-Köpenick.
Renate Harant, SPD-Direktkandidatin der nördlichen Müggelseeregion, sorgt sich um das Wohlergehen der Menschen in ihrem Wahlkreis: "Die Friedrichshagener konnten auf Grund der ursprünglichen Routenplanung nicht mit einer Fluglärmbelastung durch den Flughafen rechnen. Sie wurden durch den Vorschlag der Deutschen Flugsicherung überrumpelt". Die SPD-Vorsitzende aus Rahnsdorf, Karin Zehrer, weist außerdem auf den Naherholungswert und den Schutzstatus der Müggelseeregion hin.
Die SPD-Mitglieder werden selbst zahlreich zum Schließen der Menschenkette am 28.8.2011 beitragen und rufen Anwohnerinnen und Anwohner, Nachbarinnen und Nachbarn, Freundinnen und Freunde auf, an der Menschenkette rund um den Müggelsee teilzunehmen.
Am 13. August 2011 veranstaltete die SPD Treptow-Köpenick eine Radtour entlang des Mauerradweges, anlässlich des 50. Jahrestages des Mauerbaus. Die Teilnehmer/innen starteten aus zwei Richtungen, einmal am ehemaligen Grenzübergang beim Schlesischen Tor und die zweite Gruppe am ehemaligen Grenzübergang in Schönefeld. Nach kurzen Besichtigungen der Gedenkorte trafen sich beide Gruppen an der Stubenrauchstraße. Zum Abschluss ging es zum Sommerfest des KSV im Bruno-Bürgel-Weg 99.
Begleitet wurden die Radler/innen durch den Bezirksbürgermeisterkandidaten für Treptow-Köpenick Oliver Igel sowie den Abgeordnetenhausmitgliedern Ellen Haußdörfer, Andy Jauch und Karlheinz Nolte.
Am Schlesischen Busch und einen Teil des Weges wurden die Radler/innen zusätzlich unterstützt durch den Bezirksbürgermeister von Neukölln Heinz Buschkowsky, dem Bezirksbürgermeisterkandidaten für Friedrichshain-Kreuzberg Jan Stöß, sowie dem Abgeordnetenhauskandidaten Björn Eggert und Kirsten Flesch (MdA aus Neukölln).