Umwelt
Regelmäßig erscheint mit der BZ-Bürgermeisterschaft in der Tageszeitung BZ eine Kolumne, in der ich zu aktuellen Themen aus Treptow-Köpenick schreiben kann. Dieses Mal habe ich die bevorstehende Eröffnung des Flughafens BER in Schönfeld zum Anlass genommen, auf die Belastungen der Bevölkerung durch Fluglärm hinzuweisen.
So manch einer hat in der aktuellen Situation die Zeit zu Hause genutzt, um ordentlich aufzuräumen. In der Folge wurden Unmengen Sperrmüll zu den Recyclinghöfen gebracht. Das ist an sich gut und richtig. Aufgrund der Corona-Pandemie und weniger Personal mussten die Recyclinghöfe der BSR zeitweise ihre Öffnungszeiten drastisch reduzieren. Wenn gleichzeitig mehr Menschen mehr Sperrmüll abgeben wollen, müssen sich Staus ergeben.
Nicht erst seit der Debatte über die Unterschutzstellung des Müggelsee und von Uferbereichen als Landschafts- oder Naturschutzgebiet herrscht Verunsicherung bei all denjenigen, die den Müggelsee nutzen: seien es die Wassersportler, ob motorisiert oder nicht, die privaten Anlieger, die Wirtschaftsunternehmen wie Bootshäusern zum Beispiel. Wettkämpfe, Trainings, Veranstaltungen oder die schlichte Freizeitgestaltung – all das schien und scheint in Gefahr. Kommt der Mensch nicht mehr zur Natur im Namen des Naturschutzes?